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unsplash / Maheshkumar Painam

Armband in Nationalfarben: Grüne Abgeordnete beschwert sich

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Die Grünen haben bei der Bundestagswahl Stimmen gewonnen. Viele neue Abgeordnete sind in den Bundestag eingezogen. Unter ihnen sind viele der Grünen Jugend, die sich nicht dafür schämen, ihre Ablehnung der deutschen Nation öffentlich zu bekunden.

Schwarz, Rot, Gold

Die konstituierende Sitzung des Bundestages hat spätestens 30 Tage nach der Wahl stattzufinden. Da diese vollständig in Präsenz stattfindet, hat der noch amtierende Bundestagspräsident ein 3G-Konzept vorschrieben. Als Nachweis erhält jeder Abgeordneter ein Armband in den deutschen Nationalfarben.

Dies ist der neuen grünen Abgeordneten Paula Piechotta wohl ein Dorn im Auge. Kurzerhand veröffentliche sie auf Instagram ihren Unmut über dieses Bändchen. Dabei störte sie sich nicht an der 3G-Regel an sich, sondern an den Farben des Bändchen.

Das Band in den deutschen Nationalfarben bezeichnete sie als „hässlichstes Festivalbändchen aller Zeiten“. Ist das einer Abgeordneten des deutschen Bundestages würdig? Andere langgediente abgeordnete fanden dazu bereits deutliche Worte. Florian Hahn (CSU) machte deutlich: „In Sachen Schwarz, Rot, Gold haben Sie allerdings noch etwas Nachholbedarf: es steht für Einigkeit und Recht und Freiheit. Was daran ist hässlich?“

Auch FDP-Politikerin Linda Teuteberg twitterte zu der Thematik, äußerte sich aber positiv über das Armband: „Für Einigkeit & Recht & Freiheit stehen diese Farben unsere Demokratie ebenso wie die Nationalhymne.“

Weite Teile der grünen Nachwuchspolitiker haben ein sehr besonderes Verhältnis zum eigenen Land. Wie sehr sich das mittelfristig auch in der Politik der Fraktion spiegelt, gilt abzuwarten. Die nächste Legislatur wird sicher nicht uninteressant.